SPD Joachimsthal

Gemeinsam für unsere Region

Mahnen und Gedenken am 32. Todestag von Amadeu António

Dienstag, 06.12.22, ab 17 Uhr in Eberswalde

- für Menschenrechte, Demokratie und eine solidarische Gesellschaft,

- gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Sexismus und jede andere Form von Diskriminierung und Gewalt.

Die Barnimer Kampagne Light Me Amadeu ruft auch in diesem Jahr wieder zum Gedenken an die Ermordung von Amadeu Antonio auf. Er wurde am 25.11.1990 brutal von mehreren Tätern zusammengeschlagen und erlag am 06.12.1990 seinen Verletzungen. Die Täter kamen mit milden Strafen davon. Die Erinnerung an diejenigen die, wie Amadeu Antonio in Eberswalde, auf tragische Weise, von rassistisch motivierten Gewalttätern unmittelbar nach der Wende aus dem Leben gerissen wurden, ist in der Nachbetrachtung zur Deutschen Einheit nicht mehr wegzudenken. „Wir sind hier, Bruder Amadeu, um dir zu sagen, dass wir dich nicht vergessen werden“ heißt es in einem von Familienangehörigen, Freuend*innen und Unterstützer* innen verfassten Gedicht.

Seit einigen Jahren verstärkt sich der fundamentale Angriff auf die Demokratie von rechts.

Gegenprotest wird vorerst nicht weiter fortgeführt.

Liebe Freund:innen des Eberswalder #unteilbar-Bündnis!

Seit knapp 4 Monaten finden in Eberswalde sog. Montagsspaziergänge der Querdenkerbewegung statt. Diese Veranstaltungen verbreiteten von Anfang an unter dem Deckmantel von "Impfkritik" und "Kritik an den Corona-Maßnahmen" antisemitisches, rechts offenes und verschwörungsideologisches Gedankengut.

Dementsprechend wurden zunächst von unabhängigen Einzelpersonen und dann später von unserem Bündnis Gegenveranstaltungen angemeldet, die am Kirchhang stattfanden.

Wir haben auf unserem jüngsten Treffen beschlossen, diesen Gegenprotest nicht weiter fortzuführen.

Unser Grund dafür in der Kurzversion: Die Welt hat sich buchstäblich verändert und verändert sich vor unseren Augen weiter, während die sog. Montagsspaziergänge an Relevanz verlieren. Ja, sie bleiben weiter gefährlich und sie radikalisieren sich weiter, deshalb beobachten wir sie weiter und reagieren entsprechend. In der Langversion haben wir drei Gründe, auf die wir hier näher eingehen.  > - weiterlesen - <

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